Von PIR, UWB, Radar, BLE-Beacons und CO2 bis zu Geräuschprofilen und Stromsignaturen: Präsenz zeigt sich selten explizit, sondern durch Muster, Tendenzen und weiche Hinweise. Robuste Erkennung kombiniert mehrere Quellen, lernt typische Rhythmen des Ortes und bleibt zugleich sparsam, damit Batterien, Netzwerke und Geduld geschont werden.
Kontext ist mehr als ein Zustand; er ist ein Beziehungsnetz aus Orten, Akteuren, Aktivitäten und Intentionen. Ontologien ordnen Bedeutungen, Regeln geben Haltepunkte, probabilistische Modelle füllen Lücken. Gemeinsam ermöglichen sie, vom reinen Ereignisfluss zu situationsgerechtem Handeln zu gelangen, ohne starre Skripte oder fragile If-Else-Kaskaden.
Ein einzelner Trigger genügt selten. Gute Systeme aggregieren Ereignisse über Zeitfenster, erkennen Sequenzen, gewichten Evidenz und entscheiden abgestuft. Statt sofortigen Aktionen entstehen feingranulare Reaktionen: leises Dimmen, vorsichtiges Vorheizen, sanfte Erinnerungen. So entsteht Harmonie zwischen Komfort, Energieeffizienz und Respekt gegenüber wechselnden Absichten.
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